Grüße

Oops — erwischt!

Fröh­li­che Weih­nach­ten, geruh­sa­me Fei­er­ta­ge und ein gesun­des und erfolg­rei­ches Jahr 2018 wün­sche ich allen mei­nen Freun­den und Besu­chern!

Unglückliche Umstände

Zitat

Nach einer unge­wöhn­lich schlech­ten Auf­füh­rung wand­te sich jemand an Alfred Kerr mit der Fra­ge: „Nun, wie fan­den Sie es?”
„Ich glau­be, es wäre nicht fair von mir, wenn ich dar­über urtei­len woll­te,”  erwi­der­te Kerr. „Ich sah das Stück unter ganz beson­ders unglück­li­chen Umstän­den — der Vor­hang war die gan­ze Zeit auf.”


Doro­thy Thomp­son, spä­ter eine der gewal­tigs­ten und furcht­erre­gends­ten Kri­ti­ke­rin­nen in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten, war alles ande­re als das, als Sin­c­lair Lewis sie zum ers­ten Mal bei einer Abend­ge­sell­schaft in Ber­lin traf. Lewis war so ent­zückt von ihr, dass er sich wäh­rend des Essens über ein paar kon­ster­nier­te Gäs­te hin­weg­lehn­te und ihr einen Hei­rats­an­trag mach­te.
Die Lewis’ hat­ten ein ruhi­ges und schö­nes Leben, bis Doro­thy Thomp­son als Publi­zis­tin so berühmt wur­de, dass sie für nichts ande­res mehr Zeit fand. Eines Abends wur­de Lewis gefragt, wo denn sei­ne Frau sei.
„Sie ist vor drei Jah­ren im NBC-Rund­funk-Stu­dio ver­schwun­den,” sag­te der Gat­te beküm­mert, „und seit­dem hat sie kei­ner mehr gese­hen.”


Eliza­beth Che­va­lier, Autorin eines ame­ri­ka­ni­schen Best­sel­lers, schrieb an einen Freund:
„Hast du schon die Geschich­te von dem Schrift­stel­ler gehört, der einen alten Freund trifft? Nach­dem sie sich zwei Stun­den unter­hal­ten haben, sagt der Schrift­stel­ler: ‚Jetzt haben wir aber lan­ge genug von mir gere­det — erzähl’ doch nun mal was von dir! Wie fandst du mei­nen letz­ten Roman?’ ”


Eine Klau­sel in Heming­ways Ver­trag ver­bie­tet den Ver­le­gern, an Heming­ways Manu­skript auch nur ein ein­zi­ges Wort zu ändern. Der aus­ge­zeich­ne­te Lek­tor von Scrib­ner, Max­well Per­kins, las das Manu­skript von „Tod am Nach­mit­tag”, als er auf ein altes angel­säch­si­sches Wort stieß, das mit „f” anfängt und vier Buch­sta­ben hat. Er eil­te auf der Stel­le zum Büro des bereits etwas älte­ren Charles Scrib­ner und las ihm die anstö­ßi­ge Stel­le vor. Der wür­di­ge Herr geriet in Ver­le­gen­heit.
„Beden­ken Sie,” sag­te Per­kins, „nach dem Ver­trag dür­fen wir kein Wort ändern!”
„Tja,” erwi­der­te Charles Scrib­ner bedäch­tig, „dar­über müs­sen wir nach dem Essen noch ein­mal aus­führ­lich bera­ten.” Geis­tes­ab­we­send notier­te er das Wort auf einem Blatt Papier, auf dem oben­an stand „Was heu­te zu tun ist“.
Es geht noch fer­ner das Gerücht, dass die Sekre­tä­rin einen Blick auf jenes Blatt warf, wäh­rend Charles Scrib­ner beim Essen war. Sie schnapp­te nach Luft und rief aus: „Du lie­ber Him­mel, muss eine Sekre­tä­rin ihren Chef an alles erin­nern?”

(aus „Try and Stop Me” von Ben­nett Cerf, aus dem Eng­li­schen über­setzt von Eli­sa­beth und Horst Soy­ka)

Zeit für ein bisschen Ordnung

Über die Jah­re habe ich eini­ge Web­sites ange­legt, um Bil­der und Doku­men­te mit ande­ren zu tei­len. Als die Fir­ma SQL Daten­bank­sys­te­me, bei der ich sie­ben Jah­re beschäf­tigt war, 2003 auf­ge­löst wur­de, ent­stand die Web­site unter der Adres­se http://das-war-die-sql.de, die noch lan­ge von mei­nen ehe­ma­li­gen Kol­le­gen besucht wur­de. Etwa um die glei­che Zeit ent­stand eine Web­site mit Andenken an den Film „Das Hof­fen ist vor­bei“, den mein Freund Wal­ter Godensch­we­ger und ich zusam­men mit vie­len Freun­den im Som­mer 1982 insze­nier­ten (http://das-hoffen-ist-vorbei.de). Dann gibt es mei­ne eige­nen Fami­li­en­bil­der unter http://stefan-soyka.de und eine ewi­ge „Under Con­struc­tion“ Web­site http://buchhandlung-soyka.de.

Außer­dem gibt es mich noch auf face­book, vor allem, weil ich es unglaub­lich prak­tisch fin­de, Bil­der vom Smart­pho­ne sofort hoch­zu­la­den und mit der Welt zu tei­len. Dann gibt es noch die Yahoo-Grup­pe http://de.groups.yahoo.com/group/SQL-Revival/.

Wenn das Gedächt­nis nicht mehr so leis­tungs­fä­hig ist wie frü­her, fin­de ich es hilf­reich, die Din­ge zu ord­nen, damit man sie leich­ter wie­der fin­det. Mehr oder weni­ger jah­re­lang habe ich die ver­schie­de­nen CMS von fer­ne und nahe ange­schaut und aus­pro­biert. Nun ist es Word­Press gewor­den und hier sol­len die ver­streu­ten Memo­ra­bi­lia eine neue Hei­mat fin­den.