68 neu erklärt

Ein Aus­schnitt aus dem Film „Das Hof­fen ist vor­bei” von Wal­ter Godensch­we­ger und mir. Eli­te-Haus­be­set­ze­rin Kath­rin, die gera­de aus ihrem Zehlen­dor­fer Eltern­haus zu ihrem Beset­zer­freund Georg in ein besetz­tes Haus am Frän­kel­ufer geflo­hen ist, erklärt ihrem ande­ren Schwarm, dem Kunst­do­zen­ten Frank, die 68iger Bewe­gung und wor­um beim Häu­ser­be­set­zen geht.

Westberlin: Film und Geschichte

Anfang der sieb­zi­ger Jah­re – also im letz­ten Jahr­hun­dert – ent­stand der Film „West­ber­lin – Front­stadt des kal­ten Krie­ges” . Jetzt ist er digi­ta­li­siert, neu ver­tont und auf You­Tube. Die Hand­lung ist etwas gestrafft und sogar mein alter Freund Gun­ne war recht zufrie­den mit dem Ergeb­nis. Zunächst gibt es nur den ers­ten Teil zu sehen, der zwei­te folgt dem­nächst.

Im Jahr 1973, als wir die­sen Film dreh­ten, fan­den mehr oder weni­ger par­al­lel in Ber­lin Haupt­stadt der DDR die X. Fest­spie­le der Welt­ju­gend statt, bekannt gewor­den durch freie Lie­be, bewusst­seins­er­wei­tern­de Dro­gen und das gute Wet­ter. In der ers­ten Fas­sung war der Film noch unter­malt mit Agit­prop-Kra­chern wie „Dan­ke — wei­ter­ma­chen! vie­les noch noch ver­zwan­zig­fa­chen”, die jetzt feh­len wegen der Rech­te­pro­ble­ma­tik und auch, weil mir die Ami­ga-Scheib­chen mit den Lie­dern abhan­den­ge­kom­men sind.Westberlin_FrontstadtDesKaltenKriegs2