Hier geht’s um  das Ver­rei­sen. Das soll ein Zuhau­se sein für Rei­se­er­leb­nis­se aus den wil­den Sieb­zi­gern bis heu­te, aber die alten Erin­ne­run­gen lie­gen mir erst­mal mehr am Her­zen. Unglaub­lich, was sich damals abspiel­te und wie es so völ­lig ver­ges­sen und von der Welt­ge­schich­te über­holt wer­den konn­te. Wenn ich mir vor­stel­le, dass man zu die­ser Zeit als Euro­pä­er mit dem Auto mehr oder weni­ger unbe­hel­ligt durch Syri­en, den Irak und den Iran, durch Afgha­ni­stan und Paki­stan rei­sen konn­te, krie­ge ich weh­mü­ti­ge Gefüh­le.

Natür­lich: auch damals, also vor 40 Jah­ren oder so, waren Leu­te bereit, für das Rei­sen zu lei­den. Das muss man doch, wenn man die Ent­fer­nung spü­ren will, die man über­win­det! Wenn man weit reist, ent­fernt man sich von allem Gewohn­ten und taucht ein in eine frem­de Welt, die natür­lich wie­der­um die All­tags­welt für die Men­schen dort. Leu­te, wir sind ver­schie­den!